Kanufahren

Zum ersten Mal war ich auf dem Forggensee Kanufahren und war sofort begeistert. Bei einer zweistündigen Sonnenuntergangstour bin ich bei perfekten Wind- und Wetterbedingungen in einer kleinen Gruppe über Deutschlands größten Stausee geschippert. Mein Freund und ich fuhren in einem Zweier-Kanu bei der der geführten Tour. Ich habe einige Fotos mit meinem Handy gemacht, da ich mich nicht getraut habe meine Kamera mitzunehmen, aber selbst diese Bilder sind wunderschön geworden. Eine solche Sonnenuntergangstour auf dem Forggensee ist absolut empfehlenswert. Der glitzernde See, die beleuchteten Königsschlösser und der feuerrote Himmel sorgen für eine unvergessliche Erfahrung.

Zwei Jahre später haben wir beim selben Anbieter eine Halbtagstour auf dem Forggensee gemacht. Diese dauerte insgesamt vier Stunden und führte uns vom südlichen Lech-Zufluss bis nach Dietringen. Wir machten auf halber Strecke eine Mittagspause auf einer kleinen Insel zum Essen und Baden. Man sollte auf jeden Fall etwas zum Essen, Trinken und Badesachen mitnehmen. Die Halbtagstour war eine tolle Aktivität, die man auch mit kleinen Kindern machen kann. Für alle, die in der Nähe des Forggensees Urlaub machen, ist eine Kanutour absolut empfehlenswert. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass vier Stunden Kanufahren auch ziemlich anstrengend sein können.

Die etwas andere Kanutour

Wer sich mal einer großen Herausforderung stellen möchte, der sollte auf dem Meer Kanufahren. Nachdem ich schon auf einem Stausee in Deutschland Kanufahren war, wollte ich mir das Angebot auf der malaysischen Insel Pulau Kapas (Kapas Island) nicht entgehen lassen. Völlig übermotiviert dachten wir innerhalb vier Stunden die Insel einmal umkreisen zu können. Schnell wurden wir vom Gegenteil überzeugt. Wir versuchten kläglich in die Richtung zu fahren, in die wir eigentlich fahren wollten, jedoch trieb uns die relativ starke Strömung immer wo anders hin. Nach einer Stunde und gefühlt 500 Metern später, waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt und gaben unser Vorhaben auf. Anschließend verbrachte ich den Tag in einer Hängematte und einem guten Buch.

Einen anderen Tipp für Aktivitäten im Raum Allgäu findet ihr hier.